Airbugs

Soltauer Straße, Amelinghausen, 2022

Im Rahmen des Projektes „FairVerkehr“ an der HKS Ottersberg hat Michael Dörner, entlang der Soltauer Straße in Amelinghausen, vier farbige Airbugs aufgestellt.

Airbags

Große Straße 107, Ottersberg, 2021

Im Rahmen des Projektes „FairVerkehr“ an der HKS Ottersberg hat Michael Dörner, entlang der Großen Straße in Ottersberg, fünf farbige Airbags an Bäumen angebracht.

Große Freiheit

Bahnhofstraße Bremervörde, 2015
Digitaldruck auf Gewebeplane, 5,53 m x 9,11 m

Wer träumt nicht von dem großen Gewinn, der sein Leben verändern könnte. Wer träumt nicht von dem Glamour, der Lust und der Liebe einer Stadt. Tausende von Lichtern an riesigen Gebäuden verführen das Auge und beleuchten die Sehnsüchte der Menschen. Die Bahnhofstraße in Bremervörde ist eine kleine Straße, ohne große Verführungen, ohne auffällige Attraktionen.

Farbe bekennen

Große Straße 107, Ottersberg, 2014

Die Hochschule für Künste im Sozialen ist ein Ort an dem stetig junge Menschen studieren. Doch spielt sich eben jenes Leben meist „innen“ ab. Wer von Außen kommt, dem bleiben die Aktivität und Vitalität dieses Ortes in der Regel erst einmal verborgen. Die Skulptur „Farbe bekennen“ möchte ein Signal setzen und darauf hinweisen, dass hier etwas passiert. Der Ort als ein magischer Magnet für Studenten und Studentinnen wird in neues Licht getaucht.

GenieStreich

Gästehaus des Helmholtz Zentrums Dresden Rossendorf, 2011

Der Hamburger Künstler Michael Dörner schuf 2011 das Kunstwerk Geniestreich für die Fassade des Gästehauses. In sechs visuellen Zitaten beschäftigt sich Geniestreich mit Wissenschaftsgeschichte der Neuzeit. Skizzen verschiedener Wissenschaftler erscheinen wie freigelegte Graffitis auf der Außenwand des Gebäudes und zeigen nicht nur die Komplexität wissenschaftlichen Denkens, sondern auch die spezielle Ästhetik der Entwürfe. Die Motive wurden in Siebdrucktechnik auf die Fassadenplatten aufgebracht.

Lola

Gesamtschule Hohenlockstedt, 2007
Beton, Stahl, Farbe
Arthur Boskamp-Stiftung M1
Hohenlockstedt,
Gemeinde Hohenlockstedt

Fast wie im Märchen: Süßigkeiten liegen auf einem Schulgelände. Vier bunte übergroße Kegellollis mit farbigen Griffen, geformt zu unterschiedlichen Figuren. Wer hat diese hier vergessen oder ist man gar bei Alice im Wunderland? Süße Erinnerungen an die Kindheit werden wach. Auf den ersten Blick lockt die bunte, fröhliche Masse zum Probieren, doch schnell wird klar, dass die großen Lollis nicht echt sind.

VERSEHEN

Portal der Stadtgalerie Kiel, 2007
9m x 3,50m
Stahl, Aluminium, Polyethylenkugeln, grünes Neonlicht

Der Hamburger Künstler Michael Dörner hat für den Eingangsbereich der Stadtgalerie eine Installation entworfen, die, einer überdimensionierten Stehlampe gleich, auch die Funktion eines Wetterschutzdaches vor dem Haupteingang übernimmt. Die Skulptur stellt das dritte Projekt einer vom Kunstbeirat der Landeshauptstadt Kiel betreuten Serie von temporären künstlerischen Projekten am Eingang der Stadtgalerie dar. Das große Objekt lässt vielfältige Interpretationsmöglichkeiten zu.

„Freut Euch!“

Spitalplatz, Göppingen, 2005
Regenschirm 5-fach vergrößert, Stahl, Segeltuch, Regenanlage

1929 malt der surrealistische Maler René Magritte vielfach vergrößert eine Pfeife und darunter steht: Ceci n’est pas une pipe.1 In der Tat, es ist „nur“ das Bild einer Pfeife. Sie ist darauf nicht aus Holz, und man kann mit ihr nicht rauchen. Gleichwohl demonstriert der Künstler die wesentlichen Qualitäten eines Bildes. So verhält es sich mit dieser Skulptur eines Schirms von Michael Dörner. Eigentlich handelt es sich um ein Bild.

Türme für Allermöhe – Zuckerstangen für eine neue Stadt

Kunst im öffentliche Raum, Fleetplatz Neuallermöhe, Hamburg, 2004
25m x 4,90m x 4,70m
Stahlspindeln lackiert, Plexiglasspitzen illuminiert, Stahltreppen verzinkt,

Nicht zuletzt war das Fehlen der Türme im modernen Städtebau mit ein Grund dafür, dass Michael Dörner und Christoph Fischer für Allermöhe eben einen solchen ins Spiel brachten. Die Dominanz der Horizontalen unterbricht ihr Turm nun im Ortszentrum. Als ob jemand fremdes Terrain erobert hätte und zum Zeichen seiner Inbesitznahme einen Turm gebaut hätte. Aber ganz so simpel verhält es sich nicht. Denn Michael Dörners Turm beansprucht kein Terrain.

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